Hufkrebs beim Pferd: Ein umfassender Leitfaden zu Diagnose, Behandlung und Prävention
Veröffentlicht am 27.02.2026 Uhr
Die Diagnose „Hufkrebs“ löst bei Pferdebesitzern verständlicherweise oft große Sorge und Angst aus.1 Diese Erkrankung des Pferdehufs kann schwerwiegend verlaufen und erfordert eine intensive Behandlung. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Mit frühzeitiger Erkennung und einer konsequenten, fachgerechten Therapie bestehen heute deutlich bessere Heilungschancen als früher.1 Ziel dieses Artikels ist es, eine detaillierte und fundierte Aufklärung über Hufkrebs zu bieten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf modernen und genauen Behandlungsmethoden, um Pferdebesitzern, Stallbetreibern und Hufbearbeitern das nötige Wissen an die Hand zu geben und Handlungssicherheit zu vermitteln. Die Früherkennung und eine entschlossene, umfassende Behandlung sind der Schlüssel zu einer verbesserten Prognose für betroffene Pferde.1
1. Was genau ist Hufkrebs (Pododermatitis chronica hypertrophica)?
- Definition: Entgegen der beunruhigenden Bezeichnung handelt es sich bei Hufkrebs nicht um eine bösartige Krebserkrankung im Sinne eines Karzinoms. Das bedeutet, die Erkrankung bildet keine Tochtergeschwülste (Metastasen) in inneren Organen und verläuft daher nicht zwangsläufig tödlich.1 Hufkrebs ist vielmehr eine chronische, hypertrophe (also mit Gewebewucherung einhergehende) Entzündung der Huflederhaut, medizinisch als Pododermatitis chronica hypertrophica bezeichnet.1 Die Huflederhaut ist die gut durchblutete Schicht, die das Hufbein mit der Hornkapsel verbindet und für das Hufwachstum verantwortlich ist.3
- Pathophysiologie: Im Kern liegt eine Störung der normalen Hornbildung vor, eine sogenannte Parakeratose oder Dyskeratose.1 Die Zellen der Huflederhaut vermehren sich übermäßig und produzieren statt gesundem, festem Hufhorn ein minderwertiges, weiches, oft feuchtes und schwammiges Gewebe. Dieses krankhafte Gewebe kann zottige, fransenartige oder blumenkohlähnliche Strukturen bilden.1 Man kann sich den Prozess ähnlich vorstellen wie die Bildung von „wildem Fleisch“ bei schlecht heilenden Hautwunden.1 Die Erkrankung nimmt häufig ihren Ursprung im Bereich des Strahls (daher auch „Strahlkrebs“ genannt), kann sich aber unbehandelt auf die Sohle, die Ballen, die Eckstreben und sogar auf die Hornwand ausdehnen und diese unterwandern.1
- Abgrenzung zur Strahlfäule: Eine Verwechslung mit der häufigeren Strahlfäule ist besonders im Anfangsstadium leicht möglich, aber für die Wahl der richtigen Therapie kritisch.5 Während Strahlfäule ein Fäulnisprozess ist, bei dem Horn durch Bakterien zersetzt wird (typischerweise entsteht schwarzes, schmieriges Sekret mit fauligem Geruch), handelt es sich bei Hufkrebs um einen Wucherungsprozess (proliferativ), bei dem krankhaftes Gewebe gebildet wird (oft mit hellem, käsigen Sekret und einem anderen, sehr penetranten Gestank).1 Beide Erkrankungen können jedoch gleichzeitig am selben Huf auftreten.1 Die Unterscheidung ist deshalb so wichtig, weil Hufkrebs eine deutlich aggressivere und umfassendere Behandlung erfordert als Strahlfäule.2 Eine Verzögerung der korrekten Therapie durch eine anfängliche Fehldiagnose als Strahlfäule kann dazu führen, dass der Hufkrebs weiter wuchert, tiefer gelegene Strukturen befällt und die spätere Behandlung erschwert sowie die Heilungschancen verschlechtert.1 Eine exakte Diagnose durch einen erfahrenen Tierarzt oder Hufschmied, gegebenenfalls unterstützt durch eine Gewebeprobe (Biopsie), ist daher unerlässlich.2
- Tabelle 1: Unterscheidungsmerkmale Hufkrebs vs. Strahlfäule
| Merkmal | Hufkrebs (Pododermatitis chronica hypertrophica) | Strahlfäule |
| Prozess | Wucherung (Proliferation) von Gewebe | Fäulnis (Zersetzung) von Horngewebe |
| Gewebe | Zunahme von weichem, blumenkohlartigem, zottigem Gewebe | Verlust von Horngewebe, Bildung von Taschen/Furchen |
| Sekret | Oft weißlich-gelblich, käsig, schmierig („cottage cheese“) 5 | Meist schwarz, schmierig |
| Geruch | Sehr penetrant, stechend, käsig-eitrig-verwesend 1 | Faulig, an Ammoniak erinnernd |
| Blutungsneigung | Hoch, blutet bei geringster Berührung leicht 1 | Gering bis keine |
| Lokalisation | Beginnt oft am Strahl, kann auf Sohle, Wand, Ballen übergreifen 1 | Typischerweise auf Strahl und Strahlfurchen begrenzt |
2. Die verräterischen Anzeichen: Symptome von Hufkrebs frühzeitig erkennen
Die klinischen Anzeichen von Hufkrebs können variieren, aber einige Symptome sind besonders charakteristisch:
- Optisches Erscheinungsbild: Das auffälligste Merkmal sind die bereits erwähnten Wucherungen. Sie erscheinen als unregelmäßige, oft blumenkohlartige oder zottig-fransige Zubildungen von weichem, schwammigem Gewebe.1 Die Farbe ist meist weißlich, gräulich oder gelblich und hebt sich vom normalen Horn ab.1 Häufig sind diese Wucherungen von einem käsigen, schmierigen Belag bedeckt, der an Hüttenkäse erinnert („cottage cheese“).3
- Charakteristischer Geruch: Noch bevor deutliche Wucherungen sichtbar sind, kann ein extrem unangenehmer, penetranter Geruch ein Frühwarnzeichen sein.1 Dieser wird oft als käsig, eitrig oder an Verwesung erinnernd beschrieben und ist in der Regel intensiver und anders als der typische Geruch von Strahlfäule.1
- Blutungsneigung: Das krankhaft veränderte Gewebe ist sehr gut durchblutet und extrem empfindlich. Es beginnt schon bei leichtester Berührung, beispielsweise beim Auskratzen der Hufe, schnell und oft stark zu bluten.1
- Lahmheit und Schmerz: Hufkrebs verursacht häufig Schmerzen, insbesondere bei direktem Druck auf die betroffenen Stellen.1 Dies kann zu Lahmheit führen. Im Anfangsstadium ist die Lahmheit jedoch oft nur gering ausgeprägt, zeigt sich vielleicht nur als leichte „Fühligkeit“ oder ein zögerliches Auffußen, und wird daher leicht übersehen oder fehlinterpretiert.1 Mit fortschreitender Erkrankung wird die Lahmheit meist deutlicher und kann hochgradig werden.1 Interessanterweise zeigen manche Pferde trotz offensichtlicher Schmerzhaftigkeit bei Berührung keine klare Lahmheit, sondern nehmen stattdessen eine deutliche Schonhaltung ein, um den betroffenen Bereich zu entlasten.3
- Veränderungen am Kronsaum: Wenn sich der Hufkrebs nach oben ausbreitet und das Saumband bzw. den Kronsaum erreicht, kann dieser Bereich gereizt erscheinen – geschwollen und gerötet. Ein typisches Anzeichen ist auch, dass die Haare am Kronsaum nicht mehr glatt anliegen, sondern borstig in verschiedene Richtungen abstehen.1
- Verlauf: Hufkrebs beginnt oft an einer umschriebenen Stelle, typischerweise im Bereich des Strahls oder der Strahlfurchen.1 Unter Luftabschluss, also unter der scheinbar intakten Sohlen- oder Wandoberfläche, kann sich der Prozess jedoch unbemerkt ausbreiten und das gesunde Horn unterwandern oder regelrecht „absprengen“.1 Die Erkrankung kann einen einzelnen Huf betreffen, aber auch mehrere oder alle vier Hufe. Statistisch gesehen sind die Hinterhufe etwas häufiger betroffen als die Vorderhufe.1
3. Den Ursachen auf der Spur: Wie und warum entsteht Hufkrebs?
- Multifaktorielle Genese: Trotz intensiver Forschung ist die exakte Ursache von Hufkrebs bis heute nicht vollständig geklärt.1 Man geht derzeit davon aus, dass es sich um ein multifaktorielles Geschehen handelt, bei dem verschiedene Faktoren zusammentreffen müssen, damit die Krankheit ausbricht.1 Diese Komplexität bedeutet auch, dass die Behandlung nicht auf eine einzelne Ursache abzielen kann, sondern breit ansetzen muss, indem das krankhafte Gewebe entfernt und gleichzeitig möglichst viele bekannte Risikofaktoren minimiert werden. Eine alleinige Ursachenbekämpfung ist oft nicht möglich oder ausreichend, was die Notwendigkeit eines umfassenden Behandlungsplans unterstreicht.
- Infektiöse Agentien: Im Laufe der Zeit wurden verschiedene Mikroorganismen aus Hufkrebsläsionen isoliert, ihre ursächliche Rolle ist jedoch nicht eindeutig bewiesen:
- Anaerobe Bakterien: Bestimmte Bakterien, die ohne Sauerstoff leben, wie Fusobacterium necrophorum und Bacteroides-Arten, werden häufig gefunden.4 Sie sind auch an Strahlfäule beteiligt.
- Spirochäten: Schraubenförmige Bakterien wurden ebenfalls nachgewiesen.4
- Bovines Papillomavirus (BPV): Insbesondere die Typen 1 und 2 wurden in Hufkrebsgewebe identifiziert.4 Diese Viren sind auch die Auslöser von equinen Sarkoiden, was die Wucherungsneigung des Gewebes erklären könnte.8 Diese mögliche Verbindung zu Papillomaviren ist ein interessanter Aspekt, der auf eine gemeinsame Prädisposition oder eine Beteiligung des Immunsystems hindeuten könnte. Es unterstreicht, dass Hufkrebs wahrscheinlich mehr ist als eine einfache bakterielle Infektion, auch wenn eine spezifische antivirale Therapie derzeit kein Standard ist.
- Pilze: Auch Pilze wurden in betroffenen Geweben gefunden.6
- Prädisponierende Faktoren: Neben potenziellen Erregern scheinen bestimmte Umstände das Auftreten von Hufkrebs zu begünstigen:
- Hygiene und Haltung: Anhaltende Feuchtigkeit und mangelnde Sauberkeit im Stall oder auf dem Paddock gelten traditionell als wichtige Risikofaktoren.3 Ein feuchtes, anaerobes Milieu (Sauerstoffabschluss) scheint die Ausbreitung unter dem Horn zu fördern.1 Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Hufkrebs auch bei Pferden auftreten kann, die unter optimalen hygienischen Bedingungen gehalten werden.4
- Hufmechanik und -pflege: Ungünstige Druckverhältnisse im Huf, zum Beispiel durch Zwanghufe, untergeschobene Trachten, zu lange Intervalle zwischen der Hufbearbeitung oder fehlerhaften Beschlag, können zu chronischen Reizungen der Huflederhaut führen.1 Auch eine vernachlässigte Hufpflege und insbesondere eine unbehandelte, tiefgehende Strahlfäule können den Weg für Hufkrebs ebnen.3
- Immunsystem: Eine geschwächte oder fehlgeleitete Immunantwort wird als möglicher Faktor diskutiert.3 Die Assoziation mit BPV und die Tatsache, dass einige Fälle gut auf die Gabe von Kortikosteroiden ansprechen 5, stützen die Hypothese einer immunologischen Komponente bei der Krankheitsentstehung.5
- Ernährung und Stoffwechsel: Mängel oder Ungleichgewichte in der Nährstoffversorgung können die Qualität des Hufhorns und die Funktion des Immunsystems beeinträchtigen. Insbesondere eine Unterversorgung mit Zink, Kupfer, Selen, Mangan, Silizium sowie den Aminosäuren Methionin und Biotin wird diskutiert.2 Eine Überprüfung und gegebenenfalls Anpassung der Futterration ist daher oft ein Bestandteil des Therapiekonzepts.1 Auch eine mögliche Belastung der Leber wird in einigen Quellen als Faktor genannt.13
- Genetische Prädisposition: Ob eine erbliche Veranlagung für Hufkrebs existiert, ist unklar. Historisch waren Kaltblutrassen und Pferde mit starkem Fesselbehang häufiger betroffen.2 Dies könnte jedoch auch mit traditionellen Haltungsformen, Hufpflegepraktiken oder einer Neigung zu Stoffwechselproblemen bei diesen Rassen zusammenhängen. Heute wird Hufkrebs bei Pferden aller Rassen diagnostiziert.5
4. Diagnose: Wie stellt der Tierarzt Hufkrebs sicher fest?
Die Diagnose von Hufkrebs erfordert eine sorgfältige Untersuchung und Abgrenzung von anderen Huferkrankungen.
- Anamnese und Klinische Untersuchung: Der Tierarzt wird zunächst eine ausführliche Anamnese erheben, also Fragen zur Vorgeschichte des Pferdes, den Haltungsbedingungen, der Fütterung und dem Auftreten der Symptome stellen. Anschließend erfolgt die gründliche klinische Untersuchung des betroffenen Hufs (oder der Hufe). Dabei werden die Wucherungen genau beurteilt (Aussehen, Konsistenz, Geruch, Lokalisation, Ausdehnung, Blutungsneigung), die Schmerzhaftigkeit bei Berührung oder mit der Hufzange geprüft und der Grad der Lahmheit eingeschätzt.1 Wichtige Differenzialdiagnosen, die ausgeschlossen werden müssen, sind insbesondere Strahlfäule, aber auch Hufgeschwüre, chronische Hufrehe oder übermäßiges Granulationsgewebe („wildes Fleisch“) nach Verletzungen.4
- Biopsie und Histopathologie: Obwohl das klinische Bild oft schon sehr verdächtig ist, liefert die Entnahme einer kleinen Gewebeprobe (Biopsie) aus dem veränderten Bereich und deren anschließende mikroskopische Untersuchung im Labor (Histopathologie) die sicherste Diagnose.2 Die histopathologische Untersuchung kann die typischen Merkmale des Hufkrebses nachweisen, wie die chronische hypertrophe Entzündung der Lederhaut (Pododermatitis), die übermäßige Verdickung der Epidermis (Hyperplasie), die gestörte Verhornung (Dyskeratose) und oft auch eine bakterielle Besiedlung.5 Eine Biopsie ist besonders dann ratsam, wenn das Erscheinungsbild untypisch ist, die Erkrankung auf die übliche Therapie nicht anspricht oder um Rezidive sicher zu erkennen.5
5. Im Fokus: Detaillierte und genaue Behandlungsmethoden bei Hufkrebs
Die Behandlung von Hufkrebs ist anspruchsvoll, langwierig und erfordert ein konsequentes Vorgehen.
- Das Behandlungsteam: Der Erfolg der Therapie hängt entscheidend von einer guten und engen Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Parteien ab: dem Tierarzt (verantwortlich für Diagnose, chirurgische Eingriffe, medikamentöse Behandlung), dem Hufschmied oder Huforthopäden (zuständig für die korrekte Hufbearbeitung, eventuell notwendige Spezialbeschläge) und dem Pferdebesitzer oder Pfleger (der die tägliche, aufwändige Nachsorge durchführen muss).1 In komplexen oder schweren Fällen kann eine stationäre Aufnahme des Pferdes in einer Pferdeklinik sinnvoll sein, da dort ein steriles Umfeld, ständige Überwachung und spezialisiertes Personal zur Verfügung stehen.2
- Chirurgische Sanierung (Debridement): Das Fundament der Therapie
- Ziel: Das oberste Ziel der chirurgischen Behandlung ist die vollständige und radikale Entfernung allen sicht- und fühlbar veränderten, wuchernden Gewebes. Es muss bis in die gesunde, normal strukturierte und blutende Lederhaut zurückgeschnitten werden.2 Dies ist die wichtigste Maßnahme, um ein Wiederauftreten (Rezidiv) der Erkrankung zu verhindern.20
- Vorbereitung: Vor dem eigentlichen Eingriff sollte der Huf fachgerecht bearbeitet werden. Dazu gehört das Entfernen von losem Horn und gegebenenfalls die Korrektur von Huffehlstellungen, um die mechanischen Verhältnisse zu optimieren.5 Der Huf muss vor der Operation gründlich gereinigt werden.5
- Durchführung: Der Eingriff erfolgt meist am stehenden Pferd unter Sedierung und Lokalanästhesie (z.B. Leitungsanästhesie der Zehennerven, Ringblock).4 Nur bei sehr unruhigen Pferden oder extrem ausgedehntem Befall ist eine Vollnarkose notwendig.4 Um Blutungen während des Eingriffs zu minimieren und eine bessere Sicht auf das Gewebe zu haben, wird in der Regel eine Staubinde (Tourniquet) oberhalb des Hufs angelegt.4
- Techniken:
- Scharfe Exzision: Mit speziellen Instrumenten wie einem scharfen Hufmesser, Skalpell, einem Ringmesser (Loop Knife), einem scharfen Löffel (Kürette) oder einer Knochenzange (Rongeur) wird das krankhafte Gewebe Schicht für Schicht abgetragen.4 Dabei ist Sorgfalt geboten, um nicht unnötig tief in die gesunde Lederhaut zu schneiden, da diese für die Regeneration von gesundem Horn wichtig ist.5 Das Ziel ist es, eine saubere Wundfläche zu schaffen, die oft eine rosa, samtartige Oberfläche mit feinen, punktförmigen Blutungen (freigelegte dermale Papillen) aufweist.5
- Elektrokauterisation: Als Alternative oder Ergänzung zur scharfen Exzision kann das Gewebe auch mittels Hitze (Elektrokauter) entfernt werden. Dies hat den Vorteil, dass Blutungen gleichzeitig gestillt werden.3
- Umfang: Das Debridement muss radikal erfolgen. Alles Gewebe, das krankhaft aussieht oder sich krankhaft anfühlt, muss entfernt werden. Dies kann bedeuten, dass auch größere Teile des Strahls oder der Sohle reseziert werden müssen.19 Einige Experten empfehlen sogar, einen schmalen Rand (ca. 1-2 cm) des scheinbar gesunden Gewebes um die Läsion herum mit zu entfernen, um sicherzustellen, dass keine Reste des Hufkrebses zurückbleiben.16
- Topische (lokale) medikamentöse Behandlung: Nach der chirurgischen Entfernung des krankhaften Gewebes ist die lokale Behandlung der Wundfläche entscheidend. Die verwendeten Medikamente werden direkt auf die Wunde aufgetragen und unter einem Verband fixiert.4 Ziele sind die Bekämpfung von Infektionen, das Trockenhalten der Wunde und die Verhinderung erneuter Wucherungen.
- Antimikrobielle Wirkstoffe: Da Hufkrebsläsionen oft sekundär mit Bakterien (und manchmal Pilzen) infiziert sind, kommen antibakterielle Substanzen zum Einsatz:
- Metronidazol: Wirkt besonders gut gegen anaerobe Bakterien und wird häufig als Pulver (aus zerstoßenen Tabletten) oder in Pasten verwendet.4
- Oxytetracyclin: Ein Breitbandantibiotikum, das ebenfalls als Pulver oder Paste eingesetzt wird.4
- Andere Antibiotika/Antimykotika: In speziellen Mischungen können auch Wirkstoffe wie Rifampicin, Gentamicin, Lincomycin oder das Antipilzmittel Ketoconazol enthalten sein.5
- Astringierende / Keratolytische / Trocknende Substanzen: Diese sollen die Wundoberfläche trocken halten, die übermäßige Zellteilung hemmen und eine normale Verhornung fördern.
- 10% Benzoylperoxid in Aceton: Eine häufig empfohlene Kombination, die stark austrocknend und gleichzeitig antibakteriell wirkt.4
- Kupfersulfat: Ein traditionelles Mittel, das adstringierend (zusammenziehend) und antimikrobiell wirkt, aber bei unsachgemäßer Anwendung auch gesundes Gewebe reizen kann.4
- Formalin: Eine stark ätzende Substanz, die früher häufiger verwendet wurde, heute aber wegen des Risikos von Gewebeschäden nur noch sehr zurückhaltend und gezielt eingesetzt wird.4 Generell gilt: Stark ätzende Substanzen sollten vermieden werden, da sie die empfindliche Lederhaut schädigen und die Heilung behindern können.5
- Spezifische Mischungen und Präparate: Tierärzte greifen oft auf bewährte Rezepturen oder spezielle Produkte zurück:
- „Zürcher Mischung“: Eine Weiterentwicklung der „Giessner Mischung“, angereichert mit Metronidazol und eventuell Ketoconazol.19
- „Amerikanische Mischung“: Enthält u.a. Ketoconazol, Rifampicin und DMSO.19
- Kombination: Zerstoßenes Metronidazol-Pulver, aufgetragen auf Tupfer, die mit einer 10%igen Benzoylperoxid-Aceton-Lösung getränkt sind.5
- Purple Mush®: Ein kommerziell erhältliches pflanzliches Präparat, das u.a. Extrakte aus Drachenblutbaum (Croton lechleri) enthält und in Fallberichten erfolgreich eingesetzt wurde.6
- Kortikosteroide: Die entzündungshemmende und immunmodulierende Wirkung von Kortikosteroiden kann in manchen Fällen die Abheilung unterstützen. Sie können lokal (z.B. als Prednisolon-Salbe 15) oder systemisch (z.B. Prednisolon-Tabletten oral 5) verabreicht werden. Der Einsatz muss jedoch sorgfältig abgewogen werden, da Kortikosteroide auch die Immunabwehr unterdrücken und die Wundheilung verzögern können.17
- Kryotherapie (Vereisung): Nach dem chirurgischen Debridement kann die Wundfläche zusätzlich mit extremer Kälte behandelt werden (Kryotherapie). Dabei wird flüssiger Stickstoff oder ein spezielles Kältespray eingesetzt, um eventuell verbliebene krankhafte Zellen abzutöten.4 Diese Methode ist jedoch nicht unumstritten, da sie auch gesundes Keimgewebe schädigen kann.4
- Antimikrobielle Wirkstoffe: Da Hufkrebsläsionen oft sekundär mit Bakterien (und manchmal Pilzen) infiziert sind, kommen antibakterielle Substanzen zum Einsatz:
- Tabelle 2: Übersicht gängiger topischer Wirkstoffe/Präparate zur Hufkrebsbehandlung
| Wirkstoff/Präparat | Hauptwirkung(en) | Anwendungsform/Hinweise |
| Metronidazol | Antibakteriell (v.a. Anaerobier) | Pulver (zerstoßene Tbl.), Paste, in Mischungen |
| Oxytetracyclin | Breitband-Antibiotikum | Pulver, Paste |
| 10% Benzoylperoxid in Aceton | Stark trocknend (astringierend), antibakteriell | Lösung (auf Tupfer aufgetragen) |
| Kupfersulfat | Adstringierend, antimikrobiell | Pulver, in Pasten (Vorsicht: potenziell reizend) |
| Kortikosteroide (z.B. Prednisolon) | Entzündungshemmend, immunmodulierend | Salbe (topisch), Tabletten (systemisch) – Einsatz nach Abwägung |
| Kryotherapie | Zellzerstörend durch Kälte | Flüssiger Stickstoff, Kältespray (nach Debridement, potenziell gewebeschädigend) |
| Zürcher Mischung | Kombi-Präparat (u.a. Metronidazol, Ketoconazol) | Pulver/Paste |
| Amerikanische Mischung | Kombi-Präparat (u.a. Ketoconazol, Rifampicin) | Lösung/Paste |
| Purple Mush® | Pflanzliches Kombi-Präparat | Paste/Hufpackung |
| Povidon-Iod / Chlorhexidin | Antiseptisch (zur Reinigung/Spülung) | Lösungen (verdünnt, zur Wundreinigung, nicht als Dauertherapeutikum in der Wunde) |
- Verbandmanagement und Nachsorge: Dies ist einer der kritischsten Punkte für den Behandlungserfolg und erfordert höchste Sorgfalt und Disziplin vom Pferdebesitzer.
- Ziele: Der Verband soll die Wunde sauber und vor allem trocken halten, die aufgetragenen Medikamente am Wirkort fixieren, leichten Druck ausüben (was die Bildung gesunden Gewebes fördert und erneute Wucherung unterdrückt) und die Wunde vor Schmutz und Keimen schützen.4
- Materialien: Direkt auf die medikamentierte Wundfläche kommen sterile Kompressen oder Tupfer (z.B. aus Mull). Darüber wird eine Polsterschicht gelegt (z.B. Watte oder auch Babywindeln, die Feuchtigkeit gut aufsaugen). Fixiert wird das Ganze mit elastischen Binden. Eine äußere Schicht aus selbsthaftendem Klebeband (z.B. Panzertape) schützt den Verband vor Schmutz und mechanischer Belastung. Alternativ können auch spezielle Hufschuhe oder „Hoof Wraps“ verwendet werden.3
- Verbandswechsel: In der Anfangsphase nach der Operation ist meist ein täglicher Verbandswechsel notwendig. Später kann das Intervall je nach Wundzustand und Anweisung des Tierarztes auf alle 2-3 Tage verlängert werden.4 Bei jedem Wechsel muss die Wunde genau inspiziert werden: Ist sie sauber? Ist sie trocken oder nässt sie? Gibt es Anzeichen für eine neue Wucherung (weiches, weißliches Gewebe)? Riecht die Wunde auffällig? Die Wunde sollte vorsichtig gereinigt werden, am besten durch Spülen mit steriler Kochsalzlösung oder einer stark verdünnten, milden Antiseptik-Lösung (z.B. Povidon-Iod). Wichtig: Keine Seife direkt in die Wunde bringen! Anschließend wird die Wunde sorgfältig getrocknet (z.B. mit sterilen Tupfern), neu medikamentiert und frisch verbunden.5 Die extreme Intensität dieser Nachsorge über Wochen oder Monate stellt eine enorme Herausforderung dar. Der Erfolg der gesamten Behandlung hängt jedoch maßgeblich davon ab, wie konsequent und sorgfältig diese Maßnahmen vom Besitzer durchgeführt werden. Nachlässigkeit bei der Hygiene, unzureichendes Trockenhalten der Wunde oder zu seltene Verbandswechsel können schnell zu Rückschlägen, Infektionen und einem Wiederaufflammen des Hufkrebses führen. Die Compliance des Besitzers ist somit ein entscheidender Faktor für die Prognose.16
- Orthopädischer Beschlag: Wenn die Wundheilung fortgeschritten ist und die Lederhaut beginnt, sich mit einer dünnen Hornschicht zu bedecken, kann ein spezieller orthopädischer Beschlag sinnvoll sein. Oft wird ein Hufeisen mit einer angeschraubten oder aufklappbaren Platte (Behandlungsplatte, Deckeleisen) verwendet.4 Diese Platte schützt die empfindliche Sohlenregion und ermöglicht gleichzeitig die tägliche Behandlung, ohne den gesamten Beschlag entfernen zu müssen. Allerdings besteht bei solchen Platten auch die Gefahr, dass sich Feuchtigkeit darunter sammelt, was kontraproduktiv ist. Daher ist auch hier größte Sorgfalt bei der Anwendung und Reinigung geboten.5 Manchmal werden auch andere therapeutische Beschläge eingesetzt, um bestimmte Hufbereiche zu entlasten oder zu unterstützen.15
- Unterstützende Maßnahmen: Neben der direkten Behandlung der Hufe sind weitere Maßnahmen wichtig:
- Schmerzmanagement: Gerade in den ersten Tagen nach dem chirurgischen Debridement ist die Gabe von Schmerzmitteln und Entzündungshemmern (NSAIDs) wie Phenylbutazon oder Flunixin-Meglumin angezeigt, um dem Pferd Erleichterung zu verschaffen.4
- Haltung und Hygiene: Dies kann nicht genug betont werden: Das Pferd muss während der gesamten Behandlungsdauer absolut sauber und trocken untergebracht sein. Ideal ist Boxenruhe auf einer dicken, trockenen und sauberen Einstreu. Späne oder Leinstroh sind oft besser geeignet als Stroh, da sie weniger Feuchtigkeit speichern und weniger organische Keime enthalten können.1 Zugang zu nassen Weiden oder matschigen Paddocks ist unbedingt zu vermeiden.
- Fütterungsanpassung: Eine ausgewogene Ernährung ist für die Hufgesundheit und die Wundheilung generell wichtig. Die Ration sollte überprüft und gegebenenfalls angepasst werden, um eine ausreichende Versorgung mit allen essentiellen Nährstoffen sicherzustellen, insbesondere mit hufrelevanten Spurenelementen wie Zink und Kupfer sowie der Aminosäure Methionin und Biotin.2 Einige Therapeuten empfehlen zudem Maßnahmen zur Unterstützung des Immunsystems und zur Entlastung der Leber.3 Eine zucker- und stärkearme Fütterung kann vorteilhaft sein, insbesondere bei Pferden mit Stoffwechselproblemen. Bei übergewichtigen Pferden kann eine Gewichtsreduktion die Wundheilung positiv beeinflussen.14 Der Verzicht auf Silage oder Heulage wird teilweise diskutiert.14
6. Prognose und Heilungsverlauf: Was Pferdebesitzer erwarten können
- Prognose: Die Prognose bei Hufkrebs muss immer individuell und anfangs vorsichtig gestellt werden („guarded“).4 Sie hängt von mehreren Faktoren ab: Wie weit war die Erkrankung bei Diagnosestellung bereits fortgeschritten? Wie radikal und gründlich war die Erstbehandlung? Und wie konsequent und sorgfältig wird die Nachsorge durch den Besitzer durchgeführt? Grundsätzlich gilt: Je früher der Hufkrebs erkannt und je aggressiver er initial behandelt wird, desto besser sind die Heilungschancen.1
- Heilungsdauer: Pferdebesitzer müssen sich auf einen langwierigen Heilungsprozess einstellen, der sich über viele Wochen bis Monate erstrecken kann.11 Eine deutliche Verbesserung des Wundzustandes sollte jedoch bei erfolgreicher Therapie innerhalb der ersten zwei Wochen nach dem chirurgischen Debridement sichtbar sein.4 Bis sich eine stabile, belastbare Hornschicht über der Wunde gebildet hat (vollständige Verhornung), vergehen oft 3 bis 6 Wochen oder länger.5 Das vollständige Nachwachsen des entfernten Horns, bis der Huf wieder seine ursprüngliche Form hat, kann jedoch bis zu einem Jahr dauern.11
- Rezidivgefahr: Hufkrebs hat leider eine Tendenz zum Wiederauftreten (Rezidiv), selbst nach einer zunächst erfolgreich erscheinenden Behandlung.4 Das Risiko eines Rezidivs ist bei einer radikalen chirurgischen Entfernung des gesamten befallenen Gewebes geringer als bei rein konservativen Behandlungsversuchen.20 Ein Warnzeichen für ein Rezidiv ist das Fortbestehen oder Wiederauftreten von weichem, schmierigem, übelriechendem Horn in den ehemals betroffenen Bereichen.19 Die hohe Rezidivrate unterstreicht, dass Hufkrebs für das betroffene Pferd oft keine einmalige Episode bleibt. Auch nach erfolgreicher Ausheilung besteht häufig eine erhöhte Anfälligkeit. Dies erfordert eine lebenslange, erhöhte Aufmerksamkeit bezüglich Hufhygiene, regelmäßiger professioneller Hufpflege und eine genaue Beobachtung auf frühe Anzeichen eines möglichen Wiederauftretens. Die Hufkrebs-Nachsorge endet nicht mit dem Abheilen der Wunde, sondern erfordert oft eine dauerhafte Anpassung des Managements und erhöhte Wachsamkeit.
- Komplikationen: Wird Hufkrebs nicht oder unzureichend behandelt, kann er zu einer massiven Zerstörung der Hufstrukturen führen. Dies kann eine erhebliche Instabilität der Hornkapsel zur Folge haben. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Lockerung des Hufbeinträgers mit nachfolgender Hufbeinabsenkung oder -rotation kommen, ähnlich wie bei einer schweren Hufrehe. In extremen Fällen ist sogar ein vollständiges Ablösen der Hornkapsel (Ausschuhen) möglich.1 Solche schweren Verläufe sind mit hochgradigen Schmerzen verbunden und machen nicht selten eine Euthanasie des Pferdes unumgänglich.2
7. Vorbeugung (Prophylaxe): Wie kann ich mein Pferd vor Hufkrebs schützen?
Auch wenn die genauen Ursachen nicht vollständig geklärt sind, gibt es Maßnahmen, die das Risiko für die Entstehung von Hufkrebs reduzieren können:
- Optimale Hufhygiene: Das tägliche Auskratzen der Hufe ist die Basis. Dabei sollte nicht nur grober Schmutz entfernt, sondern auch auf Veränderungen in den Strahlfurchen, an der Sohle und am Strahl geachtet werden: Gibt es einen ungewöhnlichen Geruch? Ist das Horn weich oder schmierig? Sind kleine Blutungen sichtbar?.17 Die Hufe sollten generell möglichst sauber und trocken gehalten werden.
- Regelmäßige, korrekte Hufbearbeitung: Eine professionelle Hufbearbeitung durch einen qualifizierten Hufschmied oder Huforthopäden in regelmäßigen, an das Hufwachstum angepassten Intervallen (meist alle 4-8 Wochen) ist essenziell.3 Dadurch wird eine korrekte Hufbalance erhalten, Fehlbelastungen und Zwangsituationen werden vermieden, und beginnende Probleme wie Strahlfäule oder eben auch Hufkrebs können frühzeitig erkannt werden.
- Trockene und saubere Haltung: Dauerhaft feuchte Böden, sei es in der Box (Matratzenstreu, nasse Stellen) oder auf dem Paddock (tiefer Matsch), sollten unbedingt vermieden werden.3 Eine saubere, trockene Einstreu, die regelmäßig gemistet wird, ist wichtig.17 Auch das Weidemanagement sollte darauf abzielen, dauerhaft nasse oder schlammige Bereiche zu sanieren oder abzusperren.17
- Ausgewogene Ernährung: Eine bedarfsgerechte Fütterung, die das Pferd mit allen notwendigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt, ist Grundlage für ein gesundes Immunsystem und eine gute Hornqualität.3 Bei Bedarf kann eine Rationsüberprüfung durch einen Futtermittelexperten sinnvoll sein.
- Frühzeitige Behandlung von Hufproblemen: Jede Erkrankung oder Verletzung am Huf sollte ernst genommen und fachgerecht behandelt werden. Dies gilt insbesondere für Strahlfäule, die konsequent therapiert werden sollte, bevor sie tiefere Schichten erreicht.3
8. Zusammenfassung und wichtige Take-Home Messages für Pferdebesitzer
Hufkrebs ist zweifellos eine ernste Erkrankung, die Pferdebesitzer vor große Herausforderungen stellt. Die wichtigsten Punkte zusammengefasst:
- Ernst, aber behandelbar: Hufkrebs ist keine bösartige Krebserkrankung, sondern eine chronische, wuchernde Entzündung der Huflederhaut. Bei frühzeitiger Diagnose und sehr konsequenter, aggressiver Behandlung bestehen heute gute Heilungschancen.
- Typische Anzeichen: Achten Sie auf blumenkohlartige, weiche Wucherungen (oft am Strahl beginnend), einen sehr penetranten, käsig-fauligen Geruch und eine hohe Blutungsneigung schon bei leichter Berührung. Lahmheit kann, muss aber nicht immer vorhanden sein.
- Professionelle Diagnose: Bei Verdacht ist eine sofortige Untersuchung durch einen Tierarzt unerlässlich. Eine Biopsie kann die Diagnose sichern und von Strahlfäule abgrenzen.
- Teamwork ist entscheidend: Die Behandlung erfordert eine enge Zusammenarbeit zwischen Tierarzt, Hufschmied/Huforthopäden und dem Pferdebesitzer.
- Therapie = Radikal + Intensiv: Die Basis ist die radikale chirurgische Entfernung allen krankhaften Gewebes, gefolgt von einer intensiven und langwierigen topischen Nachbehandlung mit speziellen Medikamenten und täglichen Verbandswechseln.
- Sauberkeit und Trockenheit: Absolute Hygiene und das Trockenhalten des betroffenen Hufs sind während der gesamten Behandlungsdauer von größter Bedeutung.
- Geduld und Disziplin: Die Behandlung ist aufwändig und erfordert vom Besitzer viel Geduld, Sorgfalt und Durchhaltevermögen (Compliance). Dies ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg.
- Prognose und Rezidive: Die Prognose ist immer vorsichtig zu stellen. Rezidive sind leider häufig, daher ist auch nach Abheilung eine erhöhte Wachsamkeit geboten.
- Vorbeugung: Gute Hufpflege, regelmäßige professionelle Hufbearbeitung, trockene und saubere Haltungsbedingungen sowie eine ausgewogene Fütterung sind die besten Maßnahmen zur Vorbeugung.
- Handeln Sie schnell: Zögern Sie bei Verdacht auf Hufkrebs nicht, sofort professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Frühes Handeln verbessert die Prognose erheblich.
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